CDU Gemeindeverband Hille

Jahresauftaktveranstaltung der CDU-Ortsunion Nordhemmern

Kritische Stimmen zu Aktionen der letzten Wahlperiode!

Ein Punkt war das Thema „Windkraft“ zwischen den Ortschaften Südhemmern und Nordhemmern, da der Anspruch auf Repowering ja vermutlich nicht mehr besteht.

Ein Thema unter „Verschiedenes“ waren die Konzepte der letzen Jahre. Angesprochen wurden Konzepte wie „Treckerschleusen“ , „Bauhof“, „Tourismus“, etc. Fakt ist, für die einzelnen Konzepte wurden erhebliche Mengen an Steuergeldern ausgegeben. Umgesetzt wurde fast nichts. Es besteht bei den Anwesenden die Hoffnung, dass unter dem jetzigen Bürgermeister Andreas Waßmann erst Geld ausgegeben wird, wenn eine Umsetzung auch realistisch ist.

Ortsunionsvorsitzender Hartmut Borcherding, Ortsvorsteherin Anne von Behren und Gemeindeverbandsvorsitzender Kristian Brukamp (v.l.).Ortsunionsvorsitzender Hartmut Borcherding, Ortsvorsteherin Anne von Behren und Gemeindeverbandsvorsitzender Kristian Brukamp (v.l.).

Zur Sitzung der CDU-Ortsunion Nordhemmern hatte der Vorsitzende Hartmut Borcherding neben der Ortsvorsteherin Anne von Behren, den Gemeindeverbandsvorsitzenden Kristian Brukamp auch das Kreistagsmitglied Alfred Borgmann als Gäste eingeladen.

Alfred Borgmann bedankte sich bei den Anwesenden noch einmal für die Unterstützung bei der Kreistagswahl.

Aus der Arbeit des Kreistages berichtete Alfred Borgmann, dass die Finanzen , wie bekannt sei, besorgniserregend wären. Der Kreis versucht, die Kommunen nicht noch weiter zu belasten. Wie sich letztendlich die Situation darstellt, kann zu Zeit jedoch noch nicht gesagt werden. Die Bürgermeister und Kämmerer der Mitgliedskommunen seien jedenfalls in Alarmstimmung.

Projekte wie die Sanierung des Schwimmbades in der Kampahalle müssten genau überprüft werden, da es auch eine Kooperation mit der Stadt Minden bezüglich der gemeinsamen Nutzung des Melitta-Bades geben könnte. Wie die Auslastung dann aussieht und wie die Schulen und Vereine berücksichtigt werden können, muss noch überprüft werden.

Er berichtete auch, dass die Kampahalle, nach Beseitigung einiger kleiner Restmängel, wahrscheinlich Mitte Februar wieder genutzt werden könne. Die problematische Abstimmung zwischen den ausführenden Baufirmen hatte zu mehreren Verschiebungen bei dem Termin zur Wiedereröffnung geführt.

 

Den Punkt „Kommunales“ teilten sich Kristian Brukamp und Anne von Behren.

Die Beiden teilten mit, dass die Zusammenarbeit zwischen der Fraktion und dem Bürgermeister Andreas Waßmann bisher ohne Probleme sei.

Von den Anwesenden wurde die Besetzung der Ausschüsse diskutiert. Es war den Anwesenden klar, dass bei 14 Ratsmitgliedern und zusätzlichen Sachkundigen Bürgern die Anzahl der Ausschusssitze für das einzelne Mitglied übersichtlich ist. Die Berücksichtigung der hier Angesprochenen aber zum Nachdenken anregt.

Ein weiterer Punkt war das Thema „Windkraft“ zwischen den Ortschaften Südhemmern und Nordhemmern, da der Anspruch auf Repowering ja vermutlich nicht mehr besteht. Vom Gemeindeverbandsvorsitzenden wurde klar ausgesprochen: Für mich gibt es nur den Gleichheitsgrundsatz. Wenn in den anderen Ortsteilen keine Flächen mehr ausgewiesen werden, so wird es von mir auch keine Zustimmung zu dieser Fläche geben!

Von den Anwesenden wurde die gerade im Aufbau befindliche Agri-PV-Anlage angesprochen. Die bedrückende Nähe zur Wohnbebauung wurde stark kritisiert. Ob die Anwohner über den Bau und die Abstände zur Wohnbebauung informiert wurden, konnte nicht beantwortet werden.

Nach Kenntnis wurde vom Rat Anfang 2025 ein Mindestabstand von 200 Metern zur Wohnbebauung beschlossen.

Zu den Finanzen der Gemeinde Hille konnte weiterhin nur von einer angespannten Haushaltssituation der Gemeinde gesprochen werden. Deshalb wurde ja auch ein Doppelhaushalt beschlossen.

Um nicht in die Haushaltssicherung zu rutschen, müsse eisern gespart werden. Große Projekte seien zurzeit nicht realisierbar.

Ein Thema unter „Verschiedenes“ waren die Konzepte der letzen Jahre. Angesprochen wurden Konzepte wie „Treckerschleusen“ , „Bauhof“, „Tourismus“, etc.

Fakt ist, für die einzelnen Konzepte wurden erhebliche Mengen an Steuergeldern ausgegeben. Umgesetzt wurde fast nichts.

Es besteht bei den Anwesenden die Hoffnung, dass unter dem jetzigen Bürgermeister Andreas Waßmann erst Geld ausgegeben wird, wenn eine Umsetzung auch realistisch ist.

Aus dem Teilnehmerkreis wurde angemerkt, dass an einigen Straßen und Gebäuden, wie der Sporthalle Nordhemmern, zwischenzeitlich erheblicher Sanierungsstau aufgetreten sei. Auch hier hofft man auf Abhilfe in der nahen Zukunft.