„Gruppe 60 plus“ im CDU Gemeindeverband Hille diskutiert Antrag der CDU

„Ein weiter so in der Finanzpolitik“, wird es mit die CDU nicht geben.

Die CDU Fraktion, habe sich den Antrag, freiwillig in die Haushaltssicherung zu gehen, wohl überlegt, führte Gemeindeverbandsvorsitzend Hanna Hartmann aus. Der desolate Haushalt 2014 weise eine Lücke von vier Mio. Euro auf, lasse aber kein wirkungsvolles Sparen erkennen.

Ist die CDU Hille wirklich zu unkreativ, wie die Jusos, die Nachwuchsorganisation der SPD, kürzlich im Mindener Tageblatt behaupteten? Diese Frage stellte sich   die Gruppe „60 plus“ im CDU Gemeindeverband Hille bei ihrem Treffen im Versammlungsraum an der Sporthalle Nordhemmern.
 
Die Christdemokraten begrüßten es, dass sich die Jusos überhaupt mal zu kommunalpolitischen Themen äußerten und so zum politischen Meinungsbildungsprozess in unserer Gemeinde einen Beitrag leisteten. Selbstverständlich hätten sie das Recht, die politische Arbeit der CDU zu kritisieren. Jedoch reiche Kritik allein nicht aus, es müssten auch Verbesserungsvorschläge gemacht werden, forderten die Anwesenden.    
 
Die CDU Fraktion, habe sich den Antrag, freiwillig in die Haushaltssicherung zu gehen, wohl überlegt, führte Gemeindeverbandsvorsitzend Hanna Hartmann aus. Der desolate Haushalt 2014 weise eine Lücke von vier Mio. Euro auf, lasse aber kein wirkungsvolles Sparen erkennen. Die Sparvorschläge, die von den anderen Fraktionen bisher vorgestellt wurden, seien angesichts des hohen Schuldenstandes nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
 
So kann es mit dem „Schuldenmachen“ nicht weitergehen, hier muss ein Umdenken stattfinden, führte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Heinrich Schafmeier aus. Beim freiwilligen Haushaltssicherungskonzept werden alle freiwilligen Aufgaben der Gemeinde auf den Prüfstand gestellt und nur so wird wirkungsvolles Sparen ermöglicht. In der freiwilligen Haushaltssicherung können die laufenden Geschäfte der Verwaltung   weiter geführt und langfristige Verträge und Abkommen eingehalten werden.
 
„Ein weiter so in der Finanzpolitik“, wird es mit der CDU nicht geben, hier muss ein Umdenken stattfinden. Die CDU will mit dem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept die Gemeindefinanzen wieder in Ordnung bringen und hält es für kreativ und mutig, in dieser schwierigen finanziellen Situation auch mal neue Wege zu gehen, so die Vorsitzende Hanna Hartmann.

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