CDA und CDU besuchen gemeinsam das Dachziegelwerk Meyer-Holsen in Hüllhorst

Die Gas-Versorgung für den Produktionsprozess ist derzeit unersetzlich.

Die Besucher der CDU/CDA mit Phillipp Bethke, Geschäftsführer des traditionsreichen Familienunternehmens (5. v. r.)
Die Besucher der CDU/CDA mit Phillipp Bethke, Geschäftsführer des traditionsreichen Familienunternehmens (5. v. r.)
Personalleiter Klippenstein und dem Laborleiter Janzen führten fachkundig durch das Dachziegelwerk Meyer-Holsen in Hüllhorst.
Das eigentliche Geheimnis aus 155 Jahren Erfahrung des Familienbetriebes Meyer-Holsen liegt jedoch in der Herstellung der unterschiedlichsten Farben, die auf die Ziegel geschleudert werden.
In der anschließenden Besprechung mit dem Geschäftsführer Phillip Bethke wurde deutlich, dass in diesem Familienunternehmen noch die soziale Verantwortung der Geschäftsleitung gegenüber den Beschäftigten und den Beschäftigten zu Werk gelebt wird.

 Die CDA als Sozialflügel der CDU und die CDU-Fraktion des Kreises Minden-Lübbecke besuchten das Dachziegelwerk Meyer-Holsen in Hüllhorst und wurden vom Personalleiter Klippenstein und dem Laborleiter Janzen fachkundig durch den Betrieb geführt. Für die Besuchsgruppe waren die 42°C Innentemperatur in diesem Sommer kein Problem, da sie kaum über der Außentempertur lag. Gezeigt wurde der spannende Produktionsprozess.


Mit der Werkseisenbahn wird Lehm und Schieferton aus fünf verschieden Tongruben unserer Region zu den tonnenschweren Walzen gefahren. Dort wird das Gemisch durch immer feinere Siebe gepresst und aus der daraus entstehenden formbaren Masse "Batzen" geschnitten. Durch selbst produzierte Gips-Stempel können damit Ziegel in jeglicher Spezialform als Sonderanfertigungen hergestellt werden. Das eigentliche Geheimnis aus 155 Jahren Erfahrung des Familienbetriebes Meyer-Holsen liegt jedoch in der Herstellung der unterschiedlichsten Farben, die auf die Ziegel geschleudert werden. Bei 180°C werden sie dann vorgewärmt aus der Abwärme des 1.050°C heißen Ofens. Nach dem Brennen wird mit einem kleinen Hammer jeder Ziegel einer Klangprobe unterzogen, so dass sich unsichtbare, innen liegende Risse hören lassen. Diese werden aussortiert und als Schamotte recycelt.

Der stellvertr. Bürgermeister von Hille Eberhard Peper, der Bürgermeister von Hüllhorst Michael Kasche, der CDU-Fraktionsvorsitzende Detlef Beckschewe, die stellvertr. Vorsitzenden der CDA Dietrich Spreen-Ledebur und Ulrich Stadtmann sowie die weiteren Besucher waren beeindruckt von diesem traditionellen, aber hochmodernen Betrieb, der insgesamt 300 sichere Arbeitsstellen im Mühlenkreis bietet. In der anschließenden Besprechung mit dem Geschäftsführer Phillip Bethke wurde deutlich, dass in diesem Familienunternehmen noch die soziale Verantwortung der Geschäftsleitung gegenüber den Beschäftigten und den Beschäftigten zum Werk gelebt wird. Es wurde jedoch auch die große Sorge vor Lieferengpässen für Gas deutlich, das zum Heizen des Ofens erforderlich ist, der so viel Energie pro Tag benötigt, wie vier Familenhäuser im Jahr. Das Herunterfahren und Abkühlen des Ofens würde zwei Wochen benötigen und das Wiederanfahren ebenso lange. Die schnelle Umstellung auf eine klimaneutrale, sichere und bezahlbare Energieversorgung wird eine große Herausforderung werden, welche im Dachziegelwerk Meyer-Holsen besonders anschaulich wird.

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