CDU Frauenunion Hille in Straßburg

Europa hautnah auf einer viertägigen Studienreise

Hiller CDU als Besucher im Europaparlament
Hiller CDU als Besucher im Europaparlament
CDU Frauenunion schaut über den Tellerrand der Gemeinde!
Im Blick : Europa, das Europäische Parlament, der Europarat und die deutsch-französische Kultur.

”Wie wollen auch mal über den Tellerrand schauen“, sagten sich die Hiller CDU Frauen und unternahmen eine viertägige Studienreise nach Straßburg. Axel Detert vom ESTA Bildungswerk, Helga Uphoff, Vorsitzende der CDU Frauenunion Hille (FU) und Gertrud Horstmann, Mitglied im Bezirksvorstand der FU, organisierten diese interessante und rundum gelungene Reise. Im Mittelpunkt stand das Thema Europa, das Europäische Parlament, der Europarat und die deutsch-französische Kultur. Straßburg symbolisiert die Aussöhnung Europas nach den beiden furchtbaren Weltkriegen. Zu Recht befindet sich in Straßburg der offizielle Sitz des Europäischen Parlaments, an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Unter dem Thema „Straßburg in Geschichte und Gegenwart“ führte Madam Margot Watkins-Lauer die Hiller Reisegruppe durch Straßburg und stellte dabei die kulturellen und architektonischen Einflüsse der Deutschen und Franzosen heraus. In der Vergangenheit gehörte Straßburg mal zu Deutschland und mal zu Frankreich, aber heute, so betonte Madam Watkins-Lauer, sei Straßburg ganz auf Europa eingestellt. Der Besuch des Europäischen Parlaments war für die Hiller Gäste sehr beeindruckend. Das prächtige Gebäude sah jedoch noch ein wenig nach „Baustelle“ aus. Bei der Führung durch das riesige Gebäude war zu erfahren, dass diese Baustelle symbolisch zu betrachten sei, denn auch das politische Haus Europa sei noch nicht fertig, es werde weiter fleißig daran gebaut. Der Plenarsaal wurde vorgestellt, der Raum, in dem europäische Demokratie stattfindet. Die Bürgerinnen und Bürger Europas wählen ihr Parlament direkt und bestimmen, wer sie im Europäischen Parlament vertreten und die Zukunft Europas gestalten soll. Das Parlament debattiert öffentlich und entscheidet über Gesetze, die das Leben von etwa 500 Millionen Menschen beeinflussen. Mit dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon am 1. Dezember 2009 sei das Europäische Parlament immer mehr zu einer zentralen Gestaltungsmacht in Europa geworden, stellte Herr Philipps, Mitarbeiter im Europäischen Parlament, heraus. Die Hiller Reisgruppe besuchte auch den Europarat. Er wurde im Jahre 1949 gegründet und war die Antwort auf die Grauen der beiden Weltkriege, wie von der Mitarbeiterin des Besucherdienstes Claudia Klein zu erfahren war. Heute vereint er 47 Mitgliedsstaaten. Die Grundwerte, für die der Europarat steht: Demokratie, Menschenrechte und Lebensqualität, haben sich bis heute nicht verändert. Die Gäste aus Hille lernten auch das Elsass kennen. Die Elsässische Weinstraße, aber auch die kleinen idyllischen Orte wurden zu einem besonderen Erlebnis. Besucht wurde auch die Kulturstadt Colmar und das Museum „Unter Linden“, in dem der bekannte Isenheimer Altar bewundert werden konnte. Auf der Heimfahrt wurde im Bus noch angeregt über Europa diskutiert. Gemeindeverbandsvorsitzende Hanna Hartmann fasste die Meinungsvielfalt der Diskussionsrunde zusammen und sagte: „Uns Hillern ist es wichtig, dass wir auch in Zukunft in Europa in Frieden leben können, dass unsere Wirtschaft weiter ausgebaut wird, damit Europa auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig bleibt und dass wir in der derzeitigen Klima- und Energiekrise auf europäische Ebene gemeinsamen Lösungen finden werden“.

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